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CO₂-Rechner Arztpraxen

CO₂-Rechner Arztpraxen

Der Patient Erde– jetzt klimaneutral werden für einen gesunden Planeten

Der Klimawandel gehört zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Die globale Erwärmung verändert nicht nur unseren Planeten, sondern hat heute schon negativen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen – durch zunehmende Hitzewellen, die Verlängerung der Pollensaison oder die globale Ausbreitung tropischer Krankheiten. Gleichzeitig wirkt sich individueller Klimaschutz auch positiv auf die Gesundheit aus: z.B. mehr Fahrrad fahren und das Auto mal stehen lassen oder hin und wieder weniger Fleisch essen. Was viele nicht wissen: Der Gesundheitssektor trägt mit einem Anteil von 5,2 % sogar mehr zu den deutschen Treibhausgasemissionen bei als der Luftverkehr.

Gehen Sie deshalb mit gutem Beispiel voran und werden Sie mit Ihrer Praxis klimaneutral.

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Dr. med. Jan-Alexander Schwab

„Mich haben schon einige Patient*innen – vor allem junge Menschen – auf die Klimaneutralität unserer Praxis angesprochen. Neben dem Interesse und dem positiven Feedback, freue ich mich, auf diese Weise meinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
Dr. Jan-A. Schwab, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Inhaber der Praxis IVM Schwab & Schwab am Münchner Harras

Klimaneutralität – ein Gewinn für alle

Die Klimaneutralität ist ein wichtiges Ziel des Pariser Abkommens – und muss bis 2050 weltweit erreicht werden. Aber auch heute schon kann die Klimaneutralität in vielen Bereichen umgesetzt werden. Mit einer klimaneutralen Praxis leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. 

Aber auch für Sie und Ihre Patienten bietet ihr Engagement für den Klimaschutz klare Vorteile:

  • Stärkere Identifikation Ihrer Patienten mit Ihrer Praxis
  • Individuelles Klimaneutralitäts-Siegel für Ihre Kundenkorrespondenz
  • Nutzen Sie Klimaschutz als zusätzlichen Kommunikationsanlass
  • Signalisieren Sie Ihren ganzheitlichen Anspruch
  • Motivieren Sie Ihre Patienten zum Mitmachen

 

 

So können Sie die Klimaneutraltität für Ihre Kommunikation nutzen:

Der ConClimate-Klimarechner für Arztpraxen:

Mit unserem CO2-Rechner speziell für Arztpraxen können Sie sich durch die Angabe weniger Parameter wie Praxisgröße, Mitarbeiteranfahrt oder Reisen unverbindlich einen fundierten Überblick über die jährlichen Emissionen Ihrer Praxis verschaffen. Zudem können Sie auf Knopfdruck Ihre CO2-Emissionen ausgleichen und sofort klimaneutrale Praxis werden – oder von uns ein individuelles Angebot anfordern.

Zeigen Sie Ihr Engagement – mit dem Siegel „Klimaneutrale Praxis“

Nutzen Sie den Mechanismus der CO2-Kompensation und fördern Sie ein Klimaschutz-Projekt Ihrer Wahl, das nachweislich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre reduziert. Das Grundprinzip ist dabei so einfach wie genial. Wenn Sie Ihre eigenen CO2-Emissionen in einem bestimmten Jahr nicht vollständig reduzieren können, haben Sie die Möglichkeit, die Restmenge über ein externes Projekt zu kompensieren. Ihre Praxis wird dadurch rechnerisch klimaneutral. Viel wichtiger ist aber, dass Sie mit Ihrer Kompensationszahlung einen Beitrag leisten, um auf der Welt zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu realisieren. Dies kann auf zwei Arten geschehen: entweder, indem tatsächliche CO2-Senken geschaffen werden — das CO2 also aktiv aus der Atmosphäre entnommen wird (Beispielsweise durch Aufforstungsprojekte). Oder indem ein ansonsten erfolgter CO2-Ausstoß verhindert wird (beispielsweise indem statt eines Kohlekraftwerkes ein Wasserkraftwerk gebaut wird). In beiden Fällen verbessert sich das Klimagleichgewicht auf der Erde.


Dabei können Sie zwischen den unterschiedlichsten Regionen und Projekttechnologien wählen.  Alle unsere Projekte erfüllen strenge Anforderungen und werden regelmäßig anhand anerkannter Standards (wie dem „Gold Standard“) von externen Organisationen geprüft und zertifiziert.

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Klimaneutralität, der Berechnung von Emissionen und unseren Klimaschutzprojekten. Wählen Sie einen Oberbegriff, um zu starten.

  • Warum ist Klimaneutralität sinnvoll?

    Der heutige Klimawandel vollzieht sich schneller als je zuvor in der Klimageschichte — mit teils unbekannten Auswirkungen auf das Klimasystem und seine Dynamiken. Forscher verfolgen die Theorie der sogenannten „Kippelemente“, die schon durch geringe äußere Einflüsse einen Dominoeffekt in Gang setzen und das Klimasystem abrupt und teils unumkehrbar verändern können: etwa das Abschmelzen von Gletschern und Polkappen, tauende Permafrostböden oder die Entwaldung des tropischen Regenwaldes. Forscher befürchten, dass Veränderungen an einigen Orten der Erde und in Teilen des Klimasystems kurz davor sind, kritische Schwellenwerte zu erreichen. Ab dann könnte das Klima kippen, was eine unaufhaltsame Kettenreaktion bedeuten würde.
    Um dieses Schreckensszenario zu verhindern und damit die schlimmsten Folgen abzuwenden, muss die Erwärmung auf unter zwei Grad begrenzt werden. Wir alle, ob als Privatperson oder Unternehmen, können durch unser Handeln einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
    Die Klimaneutralität ist dabei für Unternehmen ein wichtiger Beitrag, um die eigene Verantwortung umfassend wahrzunehmen. Der Begriff bedeutet, dass durch ein Produkt, eine Dienstleistung oder gar ein ganzes Unternehmen die Menge an klimaschädlichen Gasen in der Atmosphäre rechnerisch nicht erhöht wird. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist auch eine ambitionierte und langfristig angelegte CO2-Reduktionsstrategie – denn Klimaschutz bedeutet, dass man im ersten Schritt immer auch die Entstehung von Treibhausgasen vermeiden oder reduzieren sollte. 

  • Was kann ich als Praxis tun, um meine CO2-Emissionen zu verringern?

    Die CO2-Emissionen eines Unternehmens hängen stark von der Branche und dem jeweiligen Geschäftsfeld ab. Im Gesundheitssektor und speziell bei Arztpraxen entfallen die wesentlichen CO2-Treiber beispielsweise auf Energieverbräuche, Verbrauchsmaterialien oder die Anreise von Mitarbeiter*innen.

    Dadurch gibt es gute Potentiale, welche in jeder Praxis kurzfristig umgesetzt werden können. Allein die Umstellung auf Öko- bzw. Grünstrom verbessert die eigene CO2-Bilanz gewaltig. Diese Maßnahme ist an sich einfach und kostengünstig umsetzbar. Auch lassen sich in der Umstellung zu umweltschonenden Verbrauchsmaterialien und in der Förderung von nachhaltigen Mobilitätsangeboten für Mitarbeiter*innen häufig Emissionen einsparen. Grundsätzlich kann in jedem Fall aber auch die Energieeffizienz der Praxis gesteigert werden – neben großen Investitionen (z.B. im Gebäudedämmung) bringen hier bereits viele Einzelmaßnahmen wir LED-Beleuchtung oder intelligente („smarte“) Heizungsventile bereits einen großen Einsparungseffekt. Auch durch Schulungen z.B. zu effizienten Lüftungsverhalten lassen sich bereits spürbare Einspareffekte erzielen. Bei der Anschaffung neuer Geräte daran denken: Laptops sind grundsätzlich energiesparender als Desktop-Rechner, bei Druckern und anderen elektronischen Geräten sollte auf eine gute Energieeffizienz (A+++) und eine möglichst zentrale Nutzung geachtet werden. Papier sollte möglichst aus den Büros verbannt und stromfressende elektronische Geräte nach Arbeitsschluss am besten vom Stromnetz genommen werden (Ausschalten allein reicht nicht). Wer kein oder kaum Plastik verwendet, schützt nicht nur das Klima (Herstellungsprozess), sondern auch die Umwelt (Endstation Ozean).

  • Was bedeutet klimaneutral?

    Der Begriff klimaneutral heißt erst einmal, dass durch ein Produkt, eine Dienstleistung oder gar ein ganzes Unternehmen die Menge an klimaschädlichen Gasen in der Atmosphäre rechnerisch nicht erhöht wird. Allerdings sind die meisten Wertschöpfungsprozesse, auch wenn sie noch so nachhaltig gestaltet werden, nicht CO2-frei. Fast immer entstehen unvermeidbare Treibhausgase, z. B. durch die Nutzung von Verbrauchsmaterialien, Transporte oder in der Bereitstellung und Nutzung der Infrastruktur. Wie können Unternehmen oder medizinische Einrichtungen dann überhaupt klimaneutral werden?
    Möglich wird dies durch externe Projekte — sogenannte Klimaschutzprojekte— die von Unternehmen zusätzlich unterstützt werden und durch die die Restmenge an Treibhausgasen eines Produktes oder einer Dienstleistung ausgeglichen bzw. kompensiert wird. Das klassische Beispiel sind Aufforstungsprojekte: Abhängig von der Emissionsmenge welche bei der Wertschöpfung anfallen, werden Bäume gepflanzt, die aktiv CO2-Emissionen aus der Atmosphäre binden. Da es für die Entwicklung des Klimas unerheblich ist, wo auf der Welt eine Tonne CO2 eingespart wird, kann die Dienstleistung dadurch rechnerisch klimaneutral werden.

  • Wie funktionieren Klimaschutzprojekte zur CO2-Kompensation?

    Der Mechanismus der CO2-Kompensation fördert die Entstehung von Projekten weltweit, die nachweislich dafür sorgen, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren. Das Grundprinzip ist dabei so einfach wie genial. Wenn Unternehmen ihre eigenen CO2-Emissionen in einem bestimmten Jahr nicht vollständig reduzieren können, haben sie die Möglichkeit, die Restmenge über ein externes Projekt zu kompensieren. Das Unternehmen wird dadurch rechnerisch klimaneutral. Viel wichtiger ist aber, dass sie mit ihrer Kompensationszahlung einen Beitrag leisten, um auf der Welt zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu realisieren. Denn der Klimawandel kennt global keine Grenzen.

    Dies kann auf zwei Arten geschehen: entweder, indem tatsächliche CO2-Senken geschaffen werden — das CO2 also aktiv aus der Atmosphäre entnommen wird (Beispielsweise wird statt eines Kohlekraftwerkes ein Wasserkraftwerk gebaut). Oder indem ein ansonsten erfolgter CO2-Ausstoß verhindert wird (beispielsweise indem statt eines Kohlekraftwerkes ein Wasserkraftwerk gebaut). In beiden Fällen verbessert sich das Klimagleichgewicht auf der Erde. Das Prinzip der Zusätzlichkeit steht dabei immer im Zentrum. Maßnahmen können nur dann als Klimaschutzprojekte anerkannt werden, wenn sie nachweislich zusätzlich zu ohnehin existierenden oder geplanten Maßnahmen initiiert werden. Ein bereits bestehender Wald kann niemals ein Klimaschutzprojekt werden (mit der Ausnahme von bedrohten Regenwäldern, die nachweislich vor der Rodung geschützt werden). Wird hingegen ein Stück Land aufgeforstet und ist das Projekt in der Umsetzung auf zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf der Emissionseinsparung angewiesen, können die Voraussetzungen für ein Klimaschutzprojekt erfüllt sein. Dennoch müssen diese Projekte dann strenge Anforderungen erfüllen und regelmäßig anhand anerkannter Standards (wie dem „Gold Standard“) von externen Organisationen geprüft und zertifiziert werden.

  • Welche Arten von Klimaschutzprojekten gibt es?

    Klimaschutzprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens und zur Reduktion der CO2-Emissionen in der Atmosphäre. Dies kann auf zwei Arten geschehen: entweder wird CO2 aktiv aus der Atmosphäre entnommen (beispielsweise bei Aufforstungsprojekten), oder es wird ein ansonsten erfolgter CO2-Ausstoß verhindert (beispielsweise indem statt eines Kohlekraftwerkes ein Wasserkraftwerk gebaut wird). In beiden Fällen verbessert sich das Klimagleichgewicht auf der Erde.

  • Welche Rolle spielen Wälder beim Klimaschutz?

    Wälder zählen zu den sogenannten Kohlenstoffspeichern/ -senken. Will man den Klimawandel verstehen, spielen diese Puffer eine entscheidende Rolle. Ohne ihre Hilfe hätte all das CO2, das der Mensch der Atmosphäre zusätzlich aufgebürdet hat, die globale Durchschnittstemperatur noch weiter in die Höhe getrieben. Dank natürlicher Filter wie Ozeane, Permafrostböden und Wälder konnte ein großer Teil der Treibhausgase aus der Luft gefischt und eine Zeit lang unter Verschluss gehalten werden.

    Vom Prinzip her funktionieren dabei alle Kohlenstoffsenken ähnlich: Sie wandeln das CO2 der Luft in andere Kohlenstoffverbindungen um, speichern es und mildern so die Erderwärmung. Ist das Fassungsvermögen dieser Kohlenstoffsenken aber erschöpft oder wird gespeichertes CO2 in großen Mengen wieder freigesetzt, wirkt sich das auf das gesamte Erdklima aus. Die Auswirkungen, welche die Erderhitzung mit sich bringt, sind bereits überall auf der Welt deutlich zu beobachten.

  • Wie wird die Qualität der Klimaschutzprojekte sichergestellt?

    Um die Qualität und Wirksamkeit der ausgewählten Klimaschutzprojekte gewährleisten zu können, greifen wir auf gängige Standards, wie den Gold Standard oder den Verified Carbon Standard (VCS) zurück. Diese Qualitätsstandards legen einzuhaltende Kriterien fest, welche im Rahmen des Zertifizierungsprozesses überprüft werden. Dabei steht im Fokus, ob der Emissionsausgleich in der angegebenen Höhe tatsächlich stattfindet. Die Standards orientieren sich in ihrer Methodik nah am Regelwerk der Vereinten Nationen (UN), das für verpflichtende Kompensationen gilt. Die zentralen Qualitätskriterien bestehen aus:

    • Der Zusätzlichkeit: Das Klimaschutzprojekt kommt für Kompensationen nur in Frage, wenn es ohne die Einnahmen der Emissionszertifikate nicht umgesetzt werden könnte
    • Der Dauerhaftigkeit: Projekte müssen dauerhaft angelegt sein. Gerade bei Projekten, die gewissen Risiken ausgesetzt sind – wie z.B. Waldbrände bei Aufforstungsprojekten – müssen die Risiken entsprechend in Form eines zusätzlichen Puffers berücksichtigt werden
    • Der Berechnungsmethodik und Verifizierung: Die gesamte Projektplanung folgt klaren Abläufen und besteht im Wesentlichen aus drei Schritten: Validierung, Monitoring, Verifizierung
    • Der Transparenz: Alle Prozesse sollten überprüfbar sowie nachvollziehbar sein und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
    • Dem Zeitaspekt: In der Regel werden Emissionszertifikate erst dann ausgegeben, wenn die Einsparungen bereits erfolgt sind. Auf diese Weise werden Risiken in der Umsetzung ausgeklammert.
    • Der Stillegung: Alle ausgegebenen Zertifikate müssen in einem Register gelistet werden und nach dem Verkauf stillgelegt werden, um etwaige Doppelzählungen zu vermeiden.

    Neben dieser methodischen Aspekte gilt unter sozialen Gesichtspunkten die Einbindung lokaler Gruppen (Stakeholder) als wichtiges Qualitätskriterium. Darüber hinaus binden manche Standards (z.B. Gold Standard) die Perspektive der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDGs)) mit in die Anforderungen ein. Andere Regelwerke, wie VCS arbeiten mit ergänzenden Standards, wie dem Climate, Community & Biodiversity Standard, um die Ganzheitlichkeit der Projekte sicherzustellen.

  • Warum gibt es keine Klimaschutzprojekte in DE?

    Klimaschutzprojekte mit zertifizierter CO2-Kompensation sind in Deutschland sehr selten und aus mehreren Gründen weniger sinnvoll als in Entwicklungs- und Schwellenländern.

    Zum einen werden zertifizierte Klimaschutzprojekte in strukturschwachen Ländern in fast allen Fällen von positiven sozialen Zusatzeffekten begleitet, wie der Schaffung von Arbeitsplätzen oder zusätzlichen Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung. Außerdem werden in vielen Fällen Bildungsprojekte unterstützt und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen umgesetzt. Die Mittel die in die CO2-Zertifikate fließen, nutzen also nicht nur dem Kampf gegen den Klimawandel, sondern tragen zu einer ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung bei. Oftmals profitieren dabei Menschen gerade in jenen Teilen der Welt, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Oftmals profitieren dabei Menschen gerade in jenen Teilen der Welt, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

    Zudem sind Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland häufig auch ohne den Verkauf CO2-Kompensationszertifikate wirtschaftlich oder werden alternativ staatlich gefördert, sodass der Qualitätsaspekt der Zusätzlichkeit seltener gewährleistet wird. Der Begriff der „Zusätzlichkeit“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nur jene Projekte für den freiwilligen Kompensationsmarkt in Frage kommen, die ohne die Einnahmen aus dem Zertifikatehandel nicht umgesetzt werden könnten.

    Darüber hinaus ist die Einsparwirkung je eingesetztem Euro in Deutschland deutlich geringer als in Entwicklungs- und Schwellenländern, da die Kosten einer Projektumsetzung in Deutschland wesentlich höher ausfallen. Mit dem gleichen Geldbetrag erreichen wir bei Projekten in Deutschland also eine geringere CO2-Einsparung.

    Trotzdem ist der Gedankengang sich lokal für den Klimaschutz einsetzen zu wollen nachvollziehbar. Zu diesem Zweck bietet die ConClimate auf Wunsch die Förderung von lokalen Zusatzprojekten an. Dabei erfolgt die eigentliche Kompensation weiterhin über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt im globalen Süden. Als Ergänzung dazu können ausgewählte lokale Organisationen auf Spendenbasis unterstützt werden.

  • Wie setzen sich die Preise für die Zertifikate zusammen?

    Die zertifizierten Klimaschutzprojekte werden über den Verkauf der Emissionszertifikate am Markt für freiwillige CO2-Kompensation finanziert. Dementsprechend handelt es sich bei der Zahlung um keine Spende, sondern um den Preis einer klar definierten Dienstleistung – nämlich der Reduktion einer festgelegten Menge an Treibhausgasen (z.B. 10 t). Dementsprechend haben unterschiedliche Projekte je nach Technologie, Zertifizierung und Region unterschiedliche Preise je t CO2. In den Preisen sind u.a. die Kosten für die Projektplanung, die Umsetzung, das Projekt-Monitoring und die Zertifizierung enthalten. Außerdem fließen die Faktoren Angebot und Nachfrage, sowie das Einkaufsvolumen in die Preisfestlegung mit ein. Der Kunde kann dabei frei über das für die Kompensation verwendete Projekt entscheiden

  • Handelt es sich bei Klimakompensation nicht eigentlich um "Ablasshandel"?

    Häufig sehen sich Unternehmen, die Ihre CO2-Emissionen kompensieren, der Kritik ausgesetzt, modernen „Ablasshandel“ zu betrieben. Der zentrale Vorwurf besteht darin, dass Unternehmen Geld zahlen, um ihr Gewissen von ihren „Sünden“ (in dem Fall ihren CO2-Emissionen) zu befreien, ohne an ihrem schädlichen Verhalten etwas zu  ändern. Diese Anschuldigung verkennt jedoch den umfassenden Ansatz des „richtigen“ unternehmerischen Klimaschutzes. Dieser besteht zunächst aus der Erfassung, der Vermeidung und der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen. Erst dann folgt die Kompensation jener CO2-Emissionen, die zunächst nicht eingespart werden können. Die Kompensation ist also als letztes Mittel in einer Kette von Maßnahmen zu verstehen. In dieser Konstellation wäre es fahrlässig die Kompensationsmöglichkeit für die Rest-Emissionen nicht zu nutzen.

    Um ein ganzheitliches individuelles Klimaschutzkonzept für Ihr Unternehmen zu erarbeiten stehen wir Ihnen bei ConClimate jederzeit zur Seite.

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